Engagement:

Bern, Solothurn, Bremen, München, Innsbruck, St. Gallen, Biel-Solothurn, Winterthur, Zürich

 

Rollen:

Franz Moor, Die Räuber, Schiller

Mephisto, Urfaust, Goethe

Moebius, Physiker, Dürrenmatt

Estragon, Warten auf Godot, Beckett

Puck/Lysander/Thisbe, Ein Sommernachtstraum, Shakespeare

Brick, Die Katze auf dem heissen Blechdach, Williams

Carlos, Clavigo, Goethe

Jacques, Wie es euch gefällt, Shakespeare

Beckmann, Draussen vor der Tür,

Michael Kohlhaas, Michael Kohlhaas, Kleist

Gremio, Der Widerspänstigen Zähmung, Shakespeare

Tom, Die Glasmenagerie, Williams

u.v.a.

 

 

Medien

 

La Musica Zwei von Marguerite Duras

Um es gleich vorwegzunehmen: Die mit Spannung erwartete Premiere von Marguerite Duras' "La Musica Zwei" am Sonntagabend in den Kammerspielen wurde von beiden "Hauptdarstellern" mit Bravour gespielt. Die Anforderungen, diese "Musica" zu bewältigen, gehen wohl über rein schauspielerische Kriterien weit hinaus. Da sind Menschen verlangt, die sich selbst mit einbringen, Menschen mit Erfahrung, Menschen mit einer eigenen Geschichte. Heidi Hagl (die Frau) und Beat Albrecht (der Mann) wurden in ihrer Ausdruckskraft und ihrer Bühnenpräsenz diesen Ansprüchen wahrlich gerecht.

Der Eindruck des Abends in Kürze: Hier wird ein schwieriges, sehr sublimes Theater aufgeführt, das die Beachtung des Publikums verdient, weil es ein Impuls zum eigenen Mitdenken, Mitspüren ist. Die Regie bedient sich sparsamer, aber wirkungsvoller Mittel, um die leisen Bewegungen von La Musica Zwei hervortreten zu lassen. Dass Drama im Sinne der Duras auch in grosser Ruhe auf der Bühne passieren kann, wurde von Heinz Possberg, Heidi Hagl und Beat Albrecht in schöner Weise veranschaulicht.

Tiroler Tageszeitung

 

Kabale und Liebe Schiller

Un seul bouffon dans cette intrigue, mais de taille: l’excellent Beat Albrecht, qui joue les courtisans affables et poltrons avec un humour qui allège le drame.

Bieler Tagblatt

 

Draussen vor der Tür W. Borchert

Während die bewährten Mitglieder des Städtebundtheaters alle unerklärlich zerknirscht wirkten, hatte Gast Beat Albrecht seine grosse Stunde: Welche Kraft, welcher Ausdruck steckte in diesem Beckmann, welche gesunde Kreatur stand da auf der Bühne, welch eine verlorene Jugend war da präsent. Albrecht, kahlgeschoren, kniete sich ganz hinein in diese Lage des Heimkehrers, der zwischen verpfuschter Vergangenheit und verbauter Zukunft steht, einst ein Werkzeug politischen Wahnsinns, jetzt ein Opfer derer, die vergassen, wen sie einst wofür in den Krieg geschickt hatten, und sich nach dem Zusammenbruch zu etablieren wussten. 

Bernhard Kolb, Berner Zeitung BZ 

 

Die Venezianischen Zwillinge von Coldoni
Ein ganz besonderes Hoch aber doch für Beat Albrecht. Er spielt die beiden Zwillingsbrüder locker wie aus dem Stegreif, und zugleich ist jede seiner Gesten, jeder seiner Blicke Ausdruck der Hohen Schule des Theater. 

Berner Zeitung BZ

Die Venezianischen Zwillinge von Coldoni
...die Versuchung, zur Differenzierung zu tief in die Trickkiste zu greifen, ist gross. Beat Albrecht unterliegt ihr nicht. Er spart beim Einsatz seiner Mittel, arbeitet nur mit Nuancen und erreicht damit, dass jederzeit auf den ersten Blick, auf den ersten Ton klar ist, welcher der beiden Männer auf der Bühne steht.

Der Bund

Kabale und Liebe von Schiller
Nur scheinbar übertrieben mimt Beat Albrecht den Hofmarschall von Kalb. Wie eine Marionette wirft er die Arme ruckartig hin und her und verrenkt den Oberkörper. Gekonnt entlarvt er damit den Hofstaat als ein hohl gewordenes Gebilde von Speichelleckern. Und er rundet dieses Bild ab mit der vergnüglichen Art und Weise, wie er als Höfling mit vielen Worten nichts zu sagen versteht. (Kabale und Liebe)

Bieler Tagblatt

Kabale und Liebe Schiller
In Christoph Sehls mal einleuchtend spröder, dann wieder pointiert opulenter Ausstattung bleibt Theilers neu lancierter Ensemblegedanke omnipräsent. Herausragend immerhin Sven-Christian Habich als Präsident von Walter, Beat Albrecht als wohltuend un-tuntiger und doch hinreissend komischer Hofmarschall von Kalb… Richard Reich, Neue Zürcher Zeitung, 16. 9. 1996 

Die Räuber von Friedrich Schiller  
 
...zu den Pluspunkten zählt sicher die Figur des Franz Moor, gespielt von Beat Albrecht. 
Die erschrecken leidenschaftslose Darstellung dieser die Fäden ziehenden Gestalt nimmt immer mehr Dominanz an….Am meisten aber überrascht, wie Beat Albrecht seine Rolle auch sprachlich im Griff hat und den schillerschen Sprachfluss selbst in den Monologen mit einer bestechenden Schnellsprachtechnik zu meistern versteht, ohne dabei auch nur eine Pointe zu vergeben.

H. Rederlechner, Solothurner Zeitung

Die Räuber von Friedrich Schiller
Zur unbedingt dominierenden Gestalt in dieser Aufführung wird Beat Albrecht in der Rolle des Franz von Moor. Mit feinem psychologischen Gespür führt er eingangs einen verunsicherten, schwächlichen ja weibischen Typus vor, aus dessen vermeintlicher Zurückstellung und scheinbarer Unterwürfigkeit hernach das Intrigantentum manifest wird. Zudem praktiziert , zumal in den Monologen, einen scharf akzentuierte Schnellsprechtechnik von ungeheurer intensiver Wirkung.
BZ  Berner Zeitung


Die Ehe des Herrn Mississippi von Friedrich Dürrenmatt
...Eine Glanzleistung bot Beat Albrecht als Graf Bodo. Er hat diese heruntergekommene, verwahrloste typische Dürrenmatt Figur mit so viel Leben gefüllt, dass wohl kaum ein Zuschauern nicht von ihr ergriffen war. Eine perfekte schauspielerische Leistung.

Vaterland

Clavigo von J.W. v.Goethe

...Beat Albrechts gewaltiger Monolog im vierten Akt, wo er als Freund Carlos demagogisch der Vernunft das Wort redet, ist ein grosser Augenblick.

Ursula Dubois Berner Zeitung



Woyzeck von Georg Büchner
...unter den Darstellern sticht Beat Albrecht als Doktor heraus. Er gibt mit seinem präsenten Auftreten, mit zahlreichen sprachlichen Finessen, jedoch ohne seine hervorragende Diktion zu behindern, seiner rolle jene komisch groteske Wirkung, die zu Beginn angesprochen wurde.

Patrik Mürner Bieler Tagblatt



Draussen vor der Tür von Wolfgang Borchert

...Gast Beat Albrecht hatte seine grosse Stunde: Welche Kraft, welcher Ausdruck steckte in diesem Beckmann, welche geschundene Kreatur stand da auf der Bühne, welch eine verlorene Jugend war da omnipräsent. Albrecht, kahlgeschoren, kniete sich ganz hinein in die Lage des Heimkehrers, der zwischen verpfuschter Vergangenheit und verbauter Zukunft steht, einst ein Werkzeug politischer Wahnsinns, jetzt ein Opfer derer, die vergassen, wen sie einst wofür in den Krieg geschickt hatten, und sich nach dem Zusammenbruch zu etablieren wussten.

Bernhard Kolb Berner Zeitung

Die Panne von Friedrich Dürrenmatt

...Wie Herr Traps in die Falle tapst, nämlich in eine gespielte Gerichtsverhandlung, wie sie vier pensionierte Uralt-Juristen zum Privatspass veranstalten, das gerät Beat Albrecht als harmlos-eitlem, ahnungslosem Opfer überzeugend.
Jutta Höpfel, Wiener Zeitung